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| Gemeinsame Presseerklärung der Sportbünde SSB und KSB |
Auf Einladung des Stadtsportbundes (SSB) kamen dessen Vorsitzender Prof. Dr. Jürgen Schröder und der Vorsitzende des Kreissportbundes (KSB), Helmut Illie, zu Wochenbeginn im Haus des Sports zu einem Gedankenaustausch zusammen.
Dabei unterstrich Illie die grundsätzliche Bereitschaft des KSB, mit dem SSB zu fusionieren. Langfristig seien auch Zusammenschlüsse mit anderen regionalen Sportbünden zu einem südniedersächsischen Bund eine überlegenswerte Perspektive. Allein die Verschmelzung der beiden Göttinger Bünde setzt nach Ansicht Illies „erhebliche „Synergieeffekte" frei. Der KSB-Vorsitzende: „Für die Wirtschaftlichkeit wäre es ein großer Vorteil. Auch sportpolitisch bekäme ein Bund ein größeres Gewicht. Man könnte „die Aufgaben bündeln und konzentrieren, was die Hauptberuflichen angeht.“
Schröder favorisierte demgegenüber zunächst „eine effektivere Zusammenarbeit, um sich Schritt für Schritte näherzukommen“. Der SSB-Vorsitzende schlug vor, „Konzepte zu gemeinsamen Themen zu erarbeiten, um sie sodann zur Umsetzung an die Vereine zu geben. Er nannte als Beispiele die Gewinnung von Ehrenamtlichen, Förderung der Jugendarbeit, Ausweitung der Vereinsangebote, gesundheitsorientierte Angebote, Angebote für Ältere und Öffentlichkeitsarbeit“.
Illie vermochte sich mit der Idee der gemeinsamen Erarbeitung von „Handreichungen“ anzufreunden. Er bekräftigte aber gleichzeitig, dass eine Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen KSB und SSB letztlich nur dann im finanziellen und organisatorischen Bereich Vorteile bringe, wenn man das verbindliche Ziel eines Zusammenschlusses beider Bünde ansteuere. Der KSB-Vorsitzende plädierte seinerseits dafür, Aufgaben von dem für beide Göttinger Dachorganisationen erledigen zu lassen, der auf dem jeweiligen Gebiet „besser aufgestellt ist“.
Schröders Zustimmung folgte der Vorschlag, den Meinungsaustausch zwischen ihnen beiden fortzusetzen. |
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