17 Aktive erhalten für hervorragende sportliche Leistungen im Jahr 2004 die Sportplakette der Stadt Oberbürgermeister Jürgen Danielowski zeichnete gestern Abend im Alten Rathaus 17 Aktive für hervorragende sportliche Leistungen im Jahr 2004 aus. Zudem vergab er zwei Auszeichnungen für besondere Verdienste um die Förderung des Sports.
Von Mark Bambey Göttingen. „Es ist mittlerweile eine gute Tradition geworden, dass die Stadt ihre verdienten Sportler für hervorragende Leistungen auszeichnet. Das Alte Rathaus als gute Stube der Stadt ist auch gerade gut genug für diese Ehrung“, zollte Oberbürgermeister Jürgen Danielowski den Sportlern für ihre Leistungen viel Respekt. Gemeinsam mit Pasquale Periello, Sportausschuss-Vorsitzender der Stadt, gratulierte er den Aktiven und überreichte ihnen die Sportplaketten mit dem Stadtwappen und eine Urkunde. Doch nicht nur aktive Sportler, auch verdiente Funktionäre wurden erneut geehrt. „Göttingen ist auch reich an Persönlichkeiten, die sich ehrenamtlich für ihren Sport verdient gemacht haben. Es ist schön, dass wir auch jene auszeichnen können“, sagte Danielowski. Applaus bekam der Oberbürgermeister für seine Aussage, dass „die Stadt ihre Sportpolitik trotz der Finanznot so weiter führen“ werde. „Wir werden keine Kürzungen vornehmen. Diese Aussage steht!“
17 Aktive wurden den hohen Anforderungen – welche die Stadt der Verleihung zugrunde legt – gerecht und erhielten für hervorragende sportliche Leistungen die Sportplakette. Zwei Auszeichnungen gingen an Ehrenamtliche für besondere Verdienste um die Förderung des Sports. Zum zweiten Mal in Folge erhielt Simone Kues (BG 74) mit der Sportplakette in Gold die höchste Auszeichnung der Stadt für sportliche Leistung.
Sportplakette in Gold Maren Butterbrodt (ASC 46), Teilnahme mit der Deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft an den Paralympics 2004 in Athen.
Simone Kues (BG 74 Wildchairs), Teilnahme mit der Deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft an den Paralympics 2004 in Athen.
Sportplakette in Silber Göttinger Paddler Club, Deutscher Meister im Kanu-Polo bei den Damen: Ina Bauer, Ute Gradmann, Tonie Lenz, Maren Müller, Margret Neher, Gudrun Reimers und Sandra Rippke.
Sportplakette in Bronze Daniel Schäfer (ASC 46), Deutscher Meister über 50 und 100 m Schmetterling sowie 200 m Lagen, Vizemeister über 50 und 100 m Rücken bei den Internationalen Deutschen Jugendschwimmmeisterschaften der Behindertensportler.
Alexander Wirt (ASC 46), Deutscher Meister im Boxen in der Jugendklasse der Zwölf- bis 14-Jährigen. Zudem erhielt Wirt den Pokal als „Bester Techniker der Deutschen Meisterschaften 2004“.
Über den Rahmen der Richtlinien hinaus wurden mit der Sportplakette in Bronze ausgezeichnet: Svenja Geese (LGG), 5. Platz bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Siebenkampf der A-Jugend.
Jacob Minah (LGG), 3. Platz bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Siebenkampf der Junioren.
Michael Schröder (BG 74), der 20-Jährige spielte in einem Match der besten Nachwuchsbasketballer als einziger Nordeuropäer in der Weltauswahl gegen die USA.
Elisabeth Dwenger (stellvertretend für die sich aus Helmut Dwenger, Bernd Fuchs, Peter Nieschalk, Erika Bräuer, Birgit Brohr, Christian Adam, Viktor Landmann, Hans Albers und Klaus Bräuer zusammensetzende Rasenkraftsportabteilung der Tuspo 61), die Rasenkraftsport-Abteilung hat unter der Leitung Dwengers erneut zahlreiche Europameisterschaftstitel und Deutsche Meisterschaftstitel in den Disziplinen Steinstoßen, Gewichtswerfen, Eisenschleuderwerfen sowie Schleuderballwerfen und Speerwerfen geholt.
Christine Becker (ASC 46), Deutsche Meisterin im Bowling der Senioren im Einzel und Triowettbewerb.
Andreas Schützendübel (Waspo 08), hat bei den Ironman-Triathlon-Weltmeisterschaften auf Hawaii unter 1727 Teilnehmern den 238. Platz erzielt.
Für besondere Verdienste um die Förderung des Sports Jürgen Hammel (Waspo 08), ist seit 1972 ehrenamtlich zunächst als Schwimmwart, später als stellvertretender und seit 1997 als erster Vorsitzender von Waspo 08 aktiv. Als Vorstandsmitglied des Kreis- und Landesschwimmverbandes hat er sich darüber hinaus über viele Jahre für die internationale Jugendbegegnung im Schwimmsport stark gemacht.
Helmut Stensch (ASC 46), engagiert sich seit 1948 als Trainer im Turnen. Sein Interesse gilt seither vor allem der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Stensch, der bereits 1977 mit der Sportplakette der Stadt ausgezeichnet worden ist, leitet seit vielen Jahren die Turnabteilung des ASC 46. |