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| GPC-Damen holen überlegen nationalen Titel |
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| Sicherte mit drei Treffern im Finale gegen Köln Liblar den GPC-Damen die Deutsche Meisterschaft: Margrit Neher, hier bei den World Games in Aktion. |
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Bereits zum zweiten Mal haben sich die Damen des Göttinger Paddler Clubs (GPC) die Deutsche Meisterschaft im Kanupolo gesichert. Als Titelverteidiger mussten sie sich nur im Vorrundenspiel dem späteren Finalisten WSF Köln-Liblar geschlagen geben.
Berlin/Göttingen (aba). Die Damen des GPC haben ihren Deutschen Meistertitel verteidigt. Auf der Wassersport-Olympiastrecke von 1936 in Berlin-Grünau waren Ina Bauer, Margrit Neher, Ute Gradmann, Gudrun Reimers, Julia Kerssenfischer und Tonie Lenz als Titelanwärter Nummer eins in das Turnier gegangen. Denn die GPC-Damen waren Titelverteidigerinnen, führen die diesjährige Rangliste souverän an und hatten in der Saison noch kein Spiel verloren. Mit einem Torverhältnis von 30:9 erreichten die Favoritinnen das Halbfinale, wenngleich die 1:2-Vorrundenniederlage gegen den WSF Köln Liblar nicht eingeplant war und man nur als Gruppenzweiter ins Viertelfinale eingriff. Aus schulischen Gründen reiste Margrit Neher erst am Freitag an, offensichtlich ist eine Spielerpersönlichkeit wie Neher nicht so einfach zu ersetzen. Im Viertelfinale gab es dann mit 5:0 wieder einen deutlichen Sieg über den KC Wetter. Das Halbfinale gegen die stark eingeschätzten Berlinerinnen vom VMW entwickelte sich ebenfalls zu einer klaren Sache: Ein 5:1-Erfolg ließ die Göttingerinnen endgültig zum Titelfavoriten werden. Überraschenderweise konnten die Hannoveraner Angstgegnerinnen vom KC Limmer sich nicht unter den ersten vier Mannschaften platzieren. Bauer macht alles klar Im Finale trafen die Göttinger Damen dann erneut auf den WSF Liblar, die Überraschungsmannschaft des Turniers. Nach einer klaren 5:1-Führung zur Pause konnten die Kölnerinnen in der zweiten Hälfte noch einmal auf 3:5 verkürzen, bevor Ina Bauer mit einem Weitschuss von der Mittellinie aus den 6:3-Endstand markierte Für Ina Bauer, Margrit Neher und Tonie Lenz bleibt nun kaum Erholungszeit. Bereits am Sonntag geht der Flieger nach Madrid, wo die Damen mit der Nationalmannschaft Europameisterinnen werden wollen. Nach dem Sieg bei den World Games im Juli ist der Erwartungsdruck entsprechend hoch. |
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