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| Göttingens größte Sportanlage wird aufgewertet |
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| Umbauplan Jahnstadion Göttingen |
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Der Aufsichtrat der Göttinger Sport und Freizeit GmbH & Co. KG hat in seiner Sitzung am 15. November 2005 grünes Licht zur ersten Phase eines Sanierungs- und Aufwertungsprogramms für den Sportpark Göttingen beschlossen. Zuvor hatte die Geschäftsführung der GoeSF ein auf mehrere Jahre angelegtes Sanierungs- und Umbaukonzept vorgestellt, das eine Anpassung der in die Jahre gekommenen Jahnsportanlagen an zukünftige Anforderungen und Nutzungen sowohl für den sportlichen Alltag als auch für sportliche und kulturelle Großveranstaltungen vorsieht. Insgesamt sollen alle Funktionsbereiche für die Zukunft entwickelt und damit auch die finanzielle Basis dauerhaft gestärkt werden.
Bis zum 1. Juni des kommenden Jahres, dem Eintreffen der mexikanischen Fußball-Nationalmannschaft, die allerdings nicht Auslöser, sondern allenfalls Beschleuniger der Veränderungen gewesen ist, sind folgende erste Einzelmaßnahmen geplant:
1. Neuanlage eines Parkplatzes mit ca. 280 PKW- sowie 8 Busparkplätzen. Die Zufahrt wird im Bereich des Stadionhaupteinganges und die Ausfahrt auf dem Zufahrtsweg zum Haus des Sports liegen. Die ausgeleuchtete Anlage wird ergänzt um Gehwege für Fußgänger mit einer direkten Anbindung an den Eingangsbereich des Stadions. Mit der Fertigstellung wird ein jahrzehn-telanges Provisorium beendet, das bereits den normalen Trainingsbetrieb permanent belastete und darüber hinaus zunehmend jede mittelgroße Veranstaltung von vornherein erschwerte oder unmöglich machte.
2. Der Bau des Parkplatzes erfordert ein verändertes Wegenetz auf der Ostseite des Stadions sowie eine Verschiebung der dort gelegenen Rasenspielfelder jeweils nach Süden, bis in den Bereich der seit Anfang 2005 nicht mehr genutzten Tennisplätze. Dabei ist für das Rasenkleinfeld eine ganzjährig nutzbare Wandlung zu einem Kunstrasensportplatz angedacht.
3. Parallel dazu wird das mit einer Flutlichtanlage versehene, jedoch ungeliebte und deshalb kaum genutzte Asche-Großspielfeld, neben dem Haus des Sports gelegen, ebenfalls in ein ganzjährig bespielbares Kunstrasenspielfeld umgewandelt. Dies hat übrigens im kommenden Jahr und aus den gleichen Gründen auch die Stadt Göttingen mit ihren Aschenplätzen auf den Bezirkssportanlagen Greitweg und in Weende vor.
Mit den erforderlichen Umbauarbeiten soll bereits Anfang März begonnen werden. Sie werden nach Ihrem Abschluss die mit Abstand größte Göttinger Sportanlage für alle Nutzer und Nutzungen deutlich aufwerten, den Nutzungsgrad erheblich erhöhen und durch eine veränderte Kosten-/Nutzenrelation auch die unerlässliche wirtschaftliche Basis stärken. In weiteren Abschnitten sind u.a. auch die Sanierung der Kunststofflaufbahn und der Stehtribünen im eigentlichen Stadion vorgesehen.
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