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   Sportversicherung
Schaden des Monats: Reha-Manager hilft bei schweren Unfällen individuell
Seit dem 01.01.2005 bietet die ARAG Sportversicherung allen im Rahmen der Sportversicherung der Landessportbünde oder -verbände versicherten Personen einen völlig neuen und äußerst hilfreichen Service an: Den Reha-Manager.

Dieser von der ARAG Sportversicherung bezahlte Helfer kümmert sich professionell um alle Anliegen von Schwerstverletzten. Wie im Falle von Michael M.: Der selbstständige Handwerkermeister und begeisterter Eishockeyspieler war bei einem Spiel seiner Ice-Tigers nach einem Zweikampf mit dem Kopf in die Bande gestürzt. Als er aus der Bewusstlosigkeit erwachte, konnte er seine Arme und Beine nicht mehr bewegen. Michael M. wurde in eine Spezialklinik gebracht, wo die Ärzte leider eine komplette sensomotorische Querschnittslähmung mit Wirbelbogen- und Rippenfrakturen feststellten. Der 37-jährige Patient verbrachte zunächst mehrere Tage auf der Intensivstation und begann anschließend mit krankengymnastischen, ergotherapeutischen und physikalischen Übungen.

Bereits kurz nach dem schweren Sportunfall hatte die ARAG Sportversicherung nach Absprache mit Michael M. eine Reha-Managerin der Spezialfirma Rehadienst GmbH eingeschaltet, die sofort im Krankenhaus erste Gespräche mit dem Verletzten führte und sich dabei auch ein Bild über die medizinische Versorgung in der Spezialklinik machte. Den ersten Wochenendbesuch des Patienten zu Hause nutzte sie dann, um sich vor Ort über die persönlichen und beruflichen Verhältnisse des Mannes zu informieren, mit dem sie dabei auch über notwendige Maßnahmen für sein zukünftiges Leben sprach.
Nach Sicherstellung der Finanzierung organisierte die Reha-Managerin den Umbau des Privathauses und der Geschäftsräume des Geschädigten mit einem auf behindertengerechte Umbauten spezialisierten Architektur-Planungsbüro. Zudem musste auch das Privat- und Firmenauto von Michael M. seiner Behinderung angepasst werden. Nachdem dies umgesetzt war, konnte der Firmenchef gut acht Monate nach seinem Sportunfall wieder selbst die Leitung seines Betriebs übernehmen.

Für seine weitere körperliche Rehabilitation empfahl die Reha-Managerin Michael M. ein spezielles Therapiegerät aus der Schweiz, das er dort zunächst testete und anschließend für sechs Monate mietete. Die ARAG Sportversicherung unterstützte dies durch die Zahlung eines Vorschusses auf die zu erwartende Invaliditätsleistung. Parallel dazu führte die Mitarbeiterin der Rehadienst GmbH auch immer wieder persönliche Gespräche mit dem Verunfallten, um dessen psychische und emotionale Situation zu stabilisieren.

Die Kosten für die Reha-Managerin und für das Architektur-Planungsbüro wurden von der ARAG Sportversicherung übernommen. Nach dem Ablauf der Feststellungsfrist wird Michael M. zudem voraussichtlich auch die Höchstsumme für 100% Invalidität aus der Sportversicherung erhalten.
 
aragvid-arag 01/06
 
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