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| Unglücklicher Treffer beendet Tenniskarriere |
Die Teamkollegen von Axel blickten gespannt auf ihren Kapitän, als dieser seinen Aufschlag zum Matchgewinn servierte. Platziert und hart schlug der Tennisball im Feld des Gegners auf und wurde von diesem gekonnt retouniert. Der folgende Ballwechsel wurde fast schon zum Geduldspiel, bis der 29-Jährige endlich nach vorne stürmte und die Entscheidung suchte. Flach und diagonal bereitete Axel den entscheidenden Punkt vor und zwang seinen Gegenüber zu einem riskanten Rückhandball. Der mit voller Wucht zurückgeschlagene Ball traf den jungen Medenspieler, der nicht mehr ausweichen konnte, ins linke Auge. Axel sackte zusammen und blieb mit großen Schmerzen am Boden liegen. Der verletzte Sportler wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo der behandelnde Arzt eine schwere Schädigung des Auges feststellte, die sofort operiert wurde. Leider konnte die komplette Sehfähigkeit des Auges später nicht mehr hergestellt werden. Sein Tennisklub hatte den Unfall unmittelbar nach dem Sportunfall dem zuständigen Versicherungsbüro beim Landessportbund/-verband gemeldet. Von hier aus wurde ein medizinisches Sachverständigengutachten eingeholt, dass Axel eine dauernde Invalidität von 25% zugestand. Die ARAG Sportversicherung zahlte daraufhin die dafür vertraglich vereinbarte Invaliditätssumme aus. |
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