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| "Zwölf Monate Freude bei der Arbeit mit Kindern im Sport" |
50 junge Männer beenden Freiwilliges Soziales Jahr.
Mit einem fünftägigen Seminar ‚Langeoog 2006' haben fünfzig Menschen zwischen 17 und 24 Jahre noch einmal gezeigt, was sie während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres in Sportvereinen aus Niedersachen und Bremen gelernt haben.
Sie präsentierten wie etwa Damian Lange von der BG 74 Göttingen Projekte, die sie in ihren Einsatzstellen umgesetzt haben. "Das größte Basketballturnier für Minis in Deutschland zu organisieren war eine tolle Herausforderung. Ich musste immer wieder kurzfristig den Spielplan ändern oder habe Frühstück für mehr als
500 Kids quer durch Göttingen verteilt", berichtete der 20-Jährige. Gemeinsam mit ihren Lehrgangsleitern Frank Meinertshagen und André Pfitzner erarbeiteten sie dann neue Methoden für die Vereinsarbeit - etwa das Konzept ‚Open Space', das künftig die "traditionellen" Jahreshauptversammlungen beleben könnte. Außerdem haben die jungen Menschen auf Langeoog exemplarische Vereinsziele entworfen, wie "Kooperation Schule und Verein" oder "Einrichtung einer Frauenfußballabteilung" und diese spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch sowie terminiert nach der Methode SMART beschrieben. Auch im Führungsverhalten konnten die FSJler ihren Horizont erweitern, denn bei atemberaubender Akrobatik stellte sich heraus, dass der Pyramidenbau sich hervorragend als Methode zum Teambuilding eignet. Natürlich gewannen die FSJler auch viele Einblicke in neue Beachsportarten wie Speedminton, Ultimate Frisbee oder Kiten. "Ich war völlig überrascht, dass ein drei Quadratmeter großer Drachen reicht, um mich langsam durch den Sand zu ziehen." Hanna Rother (TK Hannover) kann sich nun vorstellen, eine neue Sportart wie Kiten beim TK anzubieten.
Um gesellschaftliche Verantwortung ging es bei der Beschäftigung mit der Verschmutzung des Strandes. Die Teilnehmenden sammelten zum Abschluss bei einer großen Säuberungsaktion mehr als 100 Säcke voll mit Müll auf.
Abschließend setzten sich die 50 Jugendlichen kritisch mit ihren Einsatzstellen im Sport auseinander und entwarfen einen Brief der "idealen Einsatzstelle".
"In erster Linie möchten wir uns bei all unseren Einsatzstellen für die tollen 12 Monate FSJ im Sport bedanken, denn ohne die Bereitschaft der Menschen in unseren Vereinen, Bünden und Verbänden würde das FSJ im Sport in Niedersachsen nicht funktionieren", lobte Lange im Namen seiner Mit-FSJ’ler. Das Freiwillige Soziale Jahr habe sich für sie als Bildungsund Orientierungsjahr sehr gelohnt.
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aus: Sport und mehr, August 2006 Hajo Rosenbrock |
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