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Nach siebzehnjähriger Amtszeit will Jürgen Schröder nicht noch einmal für das Amt des Stadtsportbund-Vorsitzenden kandidieren. Das erklärte der Professor am Institut für Sport und Sportwissenschaften der Universität Göttingen gestern gegenüber dem Tageblatt.
Für Schröders Nachfolge will Andreas Gruber, Center-Manager des Göttinger Kaufparks sowie begeisterter Skifahrer, Segler und Tennisspieler, kandidieren. Er wird sich den Delegierten des SSB-Hauptausschusses im März 2009 präsentieren und sich auf dem Stadtsporttag im Mai zur Wahl stellen.
Schröder, der im kommenden März in Pension geht, begründet seinen Rückzug aus dem SSB-Vorstand damit, dass er eine Verjüngung des Gremiums für wünschenswert hält. „Ich sehe es skeptisch, dass Vereine und Verbände oft von alten Männern geführt werden, weil sie im Ruhestand jede Menge Zeit haben“, erklärt der 65-Jährige. „Außerdem finde ich, dass 17 Jahre genug sind. Ich werde dem neuen Vorstand aber gerne weiterhin beratend zur Seite stehen.“
Vereine unterstützen „Ich habe die meisten Vereine und ihre Repräsentanten bei vielen Aktionen im Kaufpark kennen gelernt und bewundere ihr Engagement. Ich würde mich freuen, wenn ich als Vorsitzender des SSB, der sich ja vor allem als Diensleister für die Vereine versteht, deren für die Gesellschaft so wichtige Arbeit noch besser unterstützen könnte“, nennt Gruber, seit knapp zehn Jahren Mitglied beim SV Gelb-Weiß Elliehausen, als Hauptmotiv für seine Kandidatur. |