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| Lob für die Finalstadt Göttingen |
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| Weltrekord im Hip-Hop: 3533 Schüler stellen am 15. Juni im Jahnstadion eine neue Bestmarke auf. Kurz darauf wurde diese auf den Philippinen getoppt |
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Jetzt liegt der offizielle Jurykommentar vor, der die Entscheidung
begründet. Lob gibt es für die Nachhaltigkeit der Sportprojekte und die
Vielfalt der Angebote. Bemängelt wird die vergleichsweise geringe
Anzahl von beim Göttinger Sportfestival in Bewegung gebrachten Bürgern
und die Tatsache, dass es keinen städtischen Sportentwicklungsplan
gibt.
Göttingen, heißt es in der Begründung der Jury, verfüge zunächst einmal
über ein sehr breit gefächertes Sportangebot und eine
überdurchschnittlich hohe Zahl an Übungsleitern, nämlich mehr als 1000.
„In bester Weise“ erfülle die Leinestadt das Ziel des Wettbewerbs,
langfristig angelegte Projekte zu unterstützen. Als Beispiel wird das
Sporteln von Waspo 08 angeführt.
Auch in der zweiten Wettbewerbsphase habe Göttingen durch die
Aktivierung von 253 qualitativ hochwertigen sportlichen Gruppen
überzeugt. Das Festival habe sich neben der Angebotsvielfalt durch
innovative Ideen und einen „herausragenden Schulsporttag“
ausgezeichnet. Die Stadt habe dabei die Zielgruppen sehr gut
integriert. Das Thema Alltagsbewegung sei unter anderem durch Handel
und Gewerbe, die Tageszeitung und den öffentlichen Nahverkehr gut
umgesetzt worden. „Im Hinblick auf die Punktwertung kann ich den
Kommentar auf jeden Fall nachvollziehen“, sagte Klaus Brüggemeyer vom
Stadtsportbund, der sich als Organisator besonders über das Lob für den
Schulsporttag freute. Inwieweit die Kritik am fehlenden
Sportentwicklungsplan berechtigt ist, könne er nicht nachvollziehen.
„Ich glaube nicht dass Göttingen planlos Sportentwicklung betreibt.“
Alles in allem handele es sich um ein faires Schreiben. „50.000 Punkte
mehr, und wir hätten vielleicht um den Titel mitreden können.“
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| Eduard Warda, Göttinger Tageblatt, 04.12.2009 |
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